Anwalt Familienrecht Uetersen: Ali Özkan

Anwalt Familienrecht Uetersen: Rechtsanwalt Ali Özkan hilft

Rechtsanwalt Ali Özkan ist Fachanwalt für Familienrecht und beschäftigt sich täglich mit allen Fragen zu Trennung, Scheidung, Unterhalt, Sorgerecht, Umgangsrecht und Zugewinn. Ab sofort steht Ihnen Rechtsanwalt Özkan auch in Uetersen mit Rat und Tat zur Seite. Sie finden unser Büro in der Kreuzstraße, die Kanzlei ist mit dem Pkw und mit öffentlichen Verkehrsmitteln auch aus den angrenzenden Städten wie Tornesch und Elmshorn gut zu erreichen.

Sie haben ein familienrechtliches Problem und benötigen schnelle und kompetente Hilfe? Kontaktieren Sie uns.

Rechtsanwälte von Bergner und Özkan 

Rechtsanwalt Ali Özkan,

Fachanwalt für Familienrecht

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25436 Uetersen

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Anwalt Familienrecht Uetersen: Kommunikationsprobleme hindern nicht gemeinsame Sorge

Eine Mutter und geschiedene Ehefrau verlangte vor dem OLG Hamm die Übertragung der alleinigen Sorge für ihre beiden Kinder. Sie gab an, dass sie schwere Kommunikationsprobleme mit ihrem Ex-Mann habe und diese die gemeinsame Sorge unmöglich machten. So habe der Kindsvater ein „übertriebenes Kontrollverhalten“ und sie selbst sei zu Kontakt mit ihm nicht bereit.

Diese Argumentation reichte dem Gericht jedoch nicht, es verweigerte die Übertragung des alleinigen Sorgerechts auf die Mutter (Beschl. v. 23.07.2013; Az.: 2 UF 39/13).

Denn die Alleinsorge dürfe nicht zum Ausgleich persönlicher Defizite missbraucht werden. Vielmehr sei das Kindeswohl zu beachten und in den Vordergrund zu stellen. Nur wenn dies durch die Kommunikationsprobleme zwischen den Eltern gefährdet sei, könne über die Übertragung der alleinigen Sorge auf ein Elternteil nachgedacht werden. Bis dahin müssten sich die Eltern jedoch zum Wohle ihres Kindes „zusammenraufen“.

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Anwalt Familienrecht Uetersen: wer seine Eltern ermordet, erbt nicht

Ein 29jähriger Jurastudent ermordete seine beiden Eltern brutal und wurde wegen zweifachen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt.

Kurze Zeit später beantragte der Onkel des jungen Mannes, seinen Neffen für erbunwürdig zu erklären.

Zwei Monate nach dem Urteil wurde dem Mörder daraufhin auch das Erbe seiner Eltern durch das Landgericht Potsdam entzogen (Az. 11-O-179/10). Da bei dem Gerichtstermin niemand für die Vertretung des Mannes anwesend war, erging ein Versäumnisurteil.

Übrigens: wer erbunwürdig nach dem Gesetz ist, hat trotzdem noch Anspruch auf das Erbe. Erst wenn ein Gericht die Erbunwürdigkeit erklärt, wird der Erbteil nicht mehr zugestanden.

Anwalt Familienrecht Uetersen: Fachanwalt für Uetersen, Elmshorn, Tornesch

Anwalt für Familienrecht in Quickborn: Ali Özkan

Anwalt für Familienrecht ■ Quickborn ■ Scheidung ■ Unterhalt ■ Zugewinn

Sie benötigen einen Spezialisten für Ihre Scheidung mit viel Erfahrung im Familienrecht? Fachanwalt Ali Özkan unterstützt Sie bei allen relevanten familienrechtlichen Problemen.

Anwalt für FamilienrechtRechtsanwalt Ali Özkan beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv und schwerpunktmäßig mit dem Familienrecht. Dabei geht es nicht nur um Trennung und Scheidung, sondern auch um Kindesunterhalt und Trennungs-unterhalt, Sorgerecht, Umgang, Zugewinn und Vermögensauseinandersetzung. Er verfügt über große praktische Erfahrung und bildet sich als ist Fachanwalt für Familienrecht zudem regelmäßig fort.

Kontakt

 

Rechtsanwälte von Bergner und Özkan – Büro Quickborn

Kieler Straße 89 a

25451 Quickborn

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Das Familienrecht: ein Fall für sich

Scheidung QuickbornDas Familienrecht ist umfangreich und kompliziert. Detailfragen unterliegen dem ständigen Wechsel in Gesetzgebung und Rechtsprechung. Wer sich hier nicht auskennt und ständig auf dem Laufenden hält, kann den Interessen der Mandanten nicht gerecht werden. Zudem weiß Rechtsanwalt Özkan aus seiner langjährigen Praxis, dass praktisch kein Fall wie der andere ist. Familienrechtliche Konstellationen sind selten frei von Emotionen und irrationalen Beweggründen. Ein guter Familienrechtler benötigt deshalb das nötige Fingerspitzengefühl, um die Mandantschaft auf die wesentlichen Gesichtspunkte zu fokussieren.

Anwalt für Familienrecht in Quickborn: zentral und gut erreichbar

Anwalt Scheidung Quickborn Fachanwalt Özkan steht Ihnen zu allen Themen im Bereich des Familienrechts in unserer Kanzlei in Quickborn zur Verfügung. Das Büro liegt verkehrsgünstig an der Kieler Straße, Ecke Pinneberger Straße. Eine gute Verkehrsanbindung ist auch aus den umliegenden Gemeinden und Städten gewährleistet, etwa aus Hasloh, Bönningstedt, Tangstedt, Norderstedt, Barmstedt, Henstedt-Ulzburg, Ellerau oder Kaltenkirchen.

Familienrecht aktuell: Lottospieler muss Exfrau an Gewinn beteiligen

Ein Mann, der bei der Lotterie einen sechsstelligen Gewinn erzielte, muss dieses Geld nun mit seiner Ex-Ehefrau teilen; so entschied aktuell der BGH (Beschluss vom 16.10.2013; Az.: XII ZB 277/12). Die Abgabe soll er trotz der Tatsache leisten, dass er zum Zeitpunkt des Gewinns bereits seit mehreren Jahren von seiner Ehefrau getrennt lebte.

Die Eheleute stritten jahrelang über die Verteilung der knapp 500.000 €. Der Mann reichte zwar zwei Monate nach Erhalt des Gewinns die Scheidung ein, das reichte den BGH-Richtern jedoch nicht, um ihm den Gewinn komplett zuzusprechen.

Die Verteilung des Gewinns richtete sich also nach dem sog. Zugewinnausgleich, den die Eheleute bei Eheschließung vereinbart hatten. Dieser besagt, dass das während der Ehezeit hinzugewonnene Vermögen bei der Scheidung auf beide Partner gleichermaßen aufgeteilt werden muss.

Fraglich war in diesem Fall jedoch, ob der Lottogewinn als „privilegiertes Anfangsvermögen“ anzusehen ist. Wenn dem so wäre, würde das Geld dem Mann alleine zustehen und er müsse nichts an seine Ex-Frau zahlen. Solch privilegiertes Vermögen wird vor allem dann bejaht, wenn dem Erhalt des Geldes eine besondere persönliche Beziehung zu Grunde liegt, wie z.B. bei einer Erbschaft oder einer Schenkung.

Die Richter qualifizierten den Gewinn jedoch gerade mangels einer solchen persönlichen Beziehung nicht als privilegiertes Anfangsvermögen, so dass der Frau die Hälfte der ca. halben Million zustand.

Schließlich verneinte das Gericht auch die Unbilligkeit der Forderung der Frau. Allein eine lange Trennungszeit – wie in diesem Fall von 8 Jahren – könne noch keine unbillige Härte der Ausgleichspflicht begründen.

Anwalt für Familienrecht ■ Quickborn ■ Scheidung ■ Unterhalt ■ Zugewinn

Scheidung: Ihr Familienrechtler in Hamburg

Scheidung ■ Familienrecht ■ Rechtsanwalt ■ Familienrechtler

Scheidung Hamburg

Scheidung: Fachanwalt für Familienrecht

Eine Scheidung hat immer weitreichende persönliche und rechtliche Konsequenzen, auch wenn die Parteien ohne Streit auseinandergehen. Es ist deshalb wichtig, sich frühzeitig und umfassend bei einem Fachmann für Familienrecht über die Folgen zu informieren. Ich beschäftige mich seit nunmehr 10 Jahren intensiv mit allen typischen Problemkonstellationen im Bereich des Familienrechts und habe mich zudem konsequent fortgebildet. Seit nunmehr über 6 Jahren führe ich den Titel Fachanwalt für Familienrecht. Gerade im Familienrecht kommt es in aller Regel nicht auf die bloße juristische Beurteilung an. Fast immer spielen emotionale Umstände eine Rolle, die besonderes Fingerspitzengefühl erforderlich machen.

Sie haben Fragen zur Scheidung oder ein anderes familienrechtliches Problem? Kontaktieren Sie uns.

Rechtsanwälte von Bergner und Özkan – Überregionale Rechtsberatung in Hamburg und Umgebung

Ali Özkan – Fachanwalt für Familienrecht – Tel. 040-85503690

Scheidung: Schnellinfo

Die Scheidung setzt voraus, dass die Ehe gescheitert ist. Haben die Eheleute ein Jahr getrennt voneinander gelebt, dann gilt die Ehe als gescheitert (Zerrüttungsprinzip). Vor Ablauf des Trennungsjahres kann ein Scheidungsantrag nur dann gestellt werden, wenn besondere Umstände vorliegen (Härtefall), die einem Ehepartner das Festhalten an der Ehe unzumutbar machen.

Den Scheidungsantrag kann nur ein Rechtsanwalt stellen, der andere Ehegatte benötigt nicht zwingend einen eigenen Anwalt, er kann dem Scheidungsantrag auch selbst zustimmen.

Die Dauer des Scheidungsverfahrens variiert erheblich und hängt von verschiedenen Umständen ab. Neben der Scheidung entscheidet das Gericht nur über Folgesachen (Unterhalt, Zugewinn, Umgang, Sorgerecht) die von einer Partei beantragt worden sind. Von Amts wegen führt das Gericht als einzige Folgesache den Versorgungsausgleich durch, bei dem es um die Aufteilung der Rentenanwartschaften während der Ehezeit geht.

Wir beraten Sie überregional in unseren Büros in Hamburg-Altona, Hamburg-Barmbek, Schenefeld und Quickborn. Die Kanzleien sind auch aus den anliegenden Ortschaften und Stadtteilen wie Bahrenfeld, Eimsbüttel, St.Pauli, Altstadt, Wandsbek, Lurup, Osdorf, Stellingen, Eidelstedt, Halstenbek, Rellingen, Bönningstedt, Henstedt-Ulzburg, Kaltenkirchen und Norderstedt gut zu erreichen.

Scheidung ■ Familienrecht ■ Rechtsanwalt ■ Familienrechtler

Morgengabe: Ehemann muss Gold herausgeben

Die Eheleute hatten vor ihrer Vermählung im Iran einen notariellen Ehevertrag unterzeichnet. In diesem verpflichtete sich der Ehemann, seiner Frau auf deren Verlangen eine sog. Morgengabe zu übergeben, die aus Goldmünzen bestehen sollte. Bis zur Trennung hatte der Mann die Münzen nicht übergeben, daraufhin verklagte die Frau ihren Mann auf Leistung der Morgengabe.

Das OLG Hamm gab der Frau Recht (Beschl. v. 04.07.2012, Az. 8 UF 37/12). Die Sache sei nach deutschem Recht zu entscheiden, da die Eheleute in Deutschland ihren Hauptwohnsitz hätten und beide mittlerweile deutsche Staatsangehörige seien.

Der notarielle Vertrag sei nach den ihm zugrunde liegenden Grundsätzen des iranischen Zivilrechts eine ehevertragliche Vereinbarung, die den Ehemann zur Herausgabe der Morgengabe verpflichte.

Das Gericht entsprach nicht der Auffassung des Mannes, dass die Vereinbarung lediglich einem religiösen Brauch entspreche und deshalb keine rechtliche Verbindlichkeit begründen sollte. Darüber hinaus verneinten die Richter auch die Sittenwidrigkeit der Vereinbarung, da die iranischen Wertvorstellungen zu respektieren seien.

Rechtsanwalt Ali Özkan

-Fachanwalt für Arbeitsrecht-

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Absolvent des Fachlehrgangs “zertifizierter Testamentsvollstrecker” (AGT)

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Fachanwalt Familienrecht Quickborn

Als Fachanwalt für Familienrecht verfügt Rechtsanwalt Özkan über langjährige praktische Erfahrung in diesem komplizierten und umfangreichen Rechtsgebiet.

Familiengericht

Den hohen Anforderungen an eine rechtssichere und sachgerechte Beratung aufgrund ständiger Änderungen in Rechtsprechung und Gesetzgebung trägt er unter anderem dadurch Rechnung, dass er sich regelmäßig fortbildet. Familienrecht ist dabei für Rechtsanwalt Özkan mehr Berufung als Beruf. Anders als in vielen sonstigen Rechtsgebieten geht es im Familienrecht nämlich nicht nur um wirtschaftliche Interessen, sondern nicht selten auch um individuelle Schicksale. Dies macht die Tätigkeit im Familienrecht so anspruchsvoll und erfordert eine besondere persönliche Einstellung des Rechtsanwalt zu Mandant und Mandat.

Rechtsanwalt Özkan – Ihr Rechtsanwalt für Familienrecht in Quickborn steht Ihnen zur Seite und kämpft füür Sie, wenn es um die Themen Scheidung, Unterhalt, ZugewinnHausrat, Vaterschaft, Sorgerecht oder Umgang geht.

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Neues Umgangsrecht beschlossen

Bisher konnte der biologische Vater nur dann Kontakt zu seinem Kind gegen den Willen der Mutter erzwingen, wenn er schon eine persönliche Beziehung zu seinem Nachkommen hat. In Zukunft soll für eine Kontaktaufnahme aber entscheidend sein, ob der Kontakt dem Kindeswohl dient. Weiterhin soll hinterfragt werden, ob der leibliche Vater tatsächlich Verantwortung für sein Kind übernehmen will.

Soweit die Mutter mit einem anderen Mann zusammenlebt, der als sog. rechtlicher Vater des Kindes qualifiziert wird, sollen die biologischen Väter ein Auskunftsrecht zu den Lebensverhältnissen des Kindes bekommen.

Einen entsprechenden Gesetzesentwurf hat der Bundestag letzte Woche einstimmig verabschiedet.

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Fachanwaltskanzlei von Bergner und Özkan in Quickborn eröffnet

Die Rechtsanwälte von Bergner und Özkan haben eine weitere Zweigstelle eröffnet, diesmal in Quickborn. Ab sofort stehen die Fachanwälte Ihnen in den Bereichen Familienrecht, Arbeitsrecht und Verkehrsrecht in der Kieler Straße 89a, direkt an der Kreuzung Pinneberger Straße, mit kompetenter Rechtsberatung zur Verfügung

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Kosten einer Scheidung sind vollständig steuerlich absetzbar

Ein Ehepaar ließ sich scheiden, dabei entstanden dem Ehemann Gerichts- und Anwaltskosten sowie Aufwendungen für den Zugewinnausgleich und den nachehelichen Unterhalt von insgesamt 8.195 €. Der Mann wollte die gesamte Summe steuerlich absetzen, das Finanzamt erkannte jedoch nur die Kosten für die Scheidung und für den Versorgungsausgleich an. Daraufhin ging der Mann vor Gericht, das Düsseldorfer Finanzgericht kippte die Entscheidung des Finanzamtes  (Urt. v. 19.02.2013, Az. 10 K 2392/12 E).

Die gesamten Aufwendungen des Mannes seien als außergewöhnliche Belastung im Sinne des § 33 EinkommensStG zu qualifizieren und damit steuerlich absetzbar. Begründend führte das Gericht an, dass eine Ehescheidung nur gerichtlich und mit Hilfe von Rechtsanwälten erfolgen könne. In dem Verfahren werde weiterhin regelmäßig auch eine Regelung zum Versorgungsausgleich, dem nachehelichen Unterhalt sowie dem Zugewinn getroffen. Die damit zusammenhängenden Kosten seien für den Ehepartner unumgehbar und müssten deshalb auch steuerlich absetzbar sein.

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Finanzgericht Düsseldorf: Scheidungskosten sind als außergewöhnliche Belastungen absetzbar (10 K 2392-12 E)

Finanzgericht Düsseldorf – 10 K 2392/12 E – Scheidungskosten als steuerlich außergewöhnliche Belastungen

Das Finanzgericht Düsseldorf hat eine interessante Entscheidung zur steuerlichen Berücksichtigung der gesamten Kosten anlässlich des Scheidungsverfahrens verkündet.

Nach § 33 EStG ist die Einkommenssteuer auf Antrag zu ermäßigen, wenn der Steuerpflichtige größere Aufwendungen als die überwiegende Mehrzahl der vergleichbaren Steuerpflichtigen hat.

Der BFH hatte mit Urteil vom 12. Mai 2011 (Az. VI R 42/10) entschieden, dass Zivilprozesskosten stets als außergewöhnliche Belastungen zu berücksichtigen sind.

Die Prozesskosten, welche über die eigentliche Scheidung der Ehe hinausgehen, insbesondere zur Auseinandersetzung des Vermögens bzw. Zugewinnausgleichs, sollten dagegen nach der bisherigen Rechtsprechung nicht zu berücksichtigen sein. Von dieser bisherigen Rechtsprechung ist das Finanzgericht Düsseldorf in Anwendung der Entscheidung des BFH nunmehr in seiner Entscheidung vom 19.2.2013 abgekehrt. Hiernach sollen nicht nur die Kosten der eigentlichen Scheidung, sondern auch alle erforderlichen gerichtlichen Gerichts- und Anwaltskosten im Verbundverfahren als außergewöhnliche Belastungen zu berücksichtigen sein.

Ob diese Entscheidung Bestand haben wird, hat nun erneut der BFH zu entscheiden.

Das Finanzgericht Schleswig-Holstein hatte mit Urteil vom 21.02.2012, Az. 1 K 75/11, bereits in die gleiche Richtung entschieden.

Geschrieben für Familienrecht-Scheidung-Anwalt, dem Blog von Wir-sind-Familienrecht, von:

Rechtsanwalt Kai Thielbeer
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BGH zu Umgangsrecht bei Kontakten in die rechte Szene

Wann stößt derAnspruch eines Elternteils auf Kontakt zu seinen Kindern auf Grenzen? Diese Frage beantwortete kürzlich das Bundesverfassungsgericht (Beschluss vom 13.12.2012, Az. 1 BvR 1766/12).

Sowohl die Mutter als auch der Vater der drei Kinder gehörten früher der rechtsradikalen Szene an und waren dort auch „szeneprominente“ Persönlichkeiten.

Als die Mutter sich im Jahr 2004 von ihrem Ehemann trennte, wurde ihr die elterliche Sorge für ihre drei Söhne zugesprochen. Anfang 2005 distanzierte sie sich dann auch von der nationalsozialistischem Szene und nahm an einem Aussteigerprogramm teil, in dessen Verlauf sie und ihre Kinder unter Anderem ihre Namen ändern ließen und mehrfach umzogen.

Die Vorinstanz (OLG Dresden) entschied, dass der Mann ein Umgangsrecht besäße und daher ein Recht auf regelmäßigen Kontakt habe (Beschl. v. 23.07.2012, Az. 20 UF 770/08). Hiergegen wurde vom Landesamt für Verfassungsschutz Sachsen und von der Aussteigerorganisation EXIT vergeblich vorgebracht, dass ein Bekanntwerden des Wohnsitzes der Mutter erhebliche Gefahren für sowohl Mutter als auch Kinder mit sich bringen könnte.

Das BVerfG hingegen beachtete die entsprechenden Warnungen und stellte fest, dass „das Wohl der in der Obhut der Mutter aufwachsenden Kinder (…) von der körperlichen Unversehrtheit ihrer Mutter abhängig [ist], hinter deren Schutz das Umgangsrecht des Vaters hier zurücktreten muss”. Außerdem führten die Richter an, dass bei der Entscheidung der Sache auch bzw. vor allem kindsbezogene Aspekte zu beachten seien; so sei z.B. eine Gefährdung des Kindeswohls durch den Kontakt zum Vater nicht unwahrscheinlich, weil die Kinder ihn durch seine jahrelange
Gewalttätigkeit als „böse Person“ sehen könnten.

Der Fall wurde vom BVerfG zur erneuten Entscheidung an das OLG Dresden zurückverwiesen, ein Urteil bleibt abzuwarten.

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